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Schlachtfest 2007

Hausmacher und Blasmusik, so lautete das bewährte Erfolgsrezept

20.09.2007: tri/rnz: Musikverein lockte zahlreiche Besucher zu seinem Schlachfest
Mauer. (tri) Tuba, Posaune, Saxofon, Klarinette und Trompete, das gibt eine flotte Blasmusik. In herbstlicher Sonne ließen es sich die Besucher auf dem Festplatz an der Schule gut gehen. Der Musikverein 1934 hatte zu seinem Schlachtfest eingeladen. Von der Schule her zogen die duftenden Kesselschwaden hinüber bis in die Ortsmitte und machten auch den Besuchern von "Mauki" und den Steinzeitfreunden Appetit auf deftiges Essen.
Metzger Willibald Kunz hatte am Freitag ein Schwein geschlachtet und verarbeitet. Das Wellfleisch dampfte am Sonntag in drei großen Kesseln in der guten Brühe, was in diesen Landen ja "Worschtsupp" oder "Metzelsupp" heißt. Die Leute standen Schlange nach der schmackhaften Brühe, in mitgebrachten Behältern wurde sie heiß abgefüllt. "Was Besseres gibt's gar nicht, vielleicht noch die mageren Bäcklin", meinte der Metzger und zeigte auf gekochte Schweinebacken: Die fleißigen Helfer richteten große Schlachtplatten mit Sauerkraut und Knödel an.
Derweil spielten die befreundeten Musikkapellen aus Allemühl und aus Altlußheim Blasmusik vom Feinsten sowie Hits von gestern und heute. Weiter angereist waren die Musiker aus Besenfeld im Schwarzwald. In ihren feschen Schwarzwälder Trachten gaben sie ein schönes Bild ab. Die Freunde frischer Hausmacher kamen nicht nur bei Wellfleisch, Leber- und Blutwurst, Holzofenbrot oder Kaffee und Streuselkuchen auf ihre Kosten. In Peters mobilem Wurstladen verlockte eine Vielfalt an Ringwürsten und Dosenware und vor allem die frischen Bratwürste zum Kauf.
Die Vereinsvorstände Klaus. Philipp, Dietrich Banschbach und Günter Hohensee freuten sich über ein "volles Haus", denn durch die Steinzeit-Ausstellung war der Verein von der Ortsmitte an die Schule ausgewichen. "Dies hat uns aber zusätzlich Gäste gebracht, denn die Eintrittskarte wurde bei uns beim Verzehr angerechnet. Das bat sich beim Umsatz positiv bemerkbar gemacht", meinte Herr Philipp und unterstrich, dass so ein Fest ohne die Vereinsmitglieder und vielen Helfer nicht möglich wäre.
Die Besucher verlebten beim Musikverein ein paar schöne Stunden und meinten mit gutem Hunger, denn den braucht man bei so einem deftigen Essen: "Hier weiß man eben, woher das Fleisch kommt und was in der Wurst drin ist !" Und war das bei den Steinzeitmenschen nicht auch schon so...

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